Meine Themen

Meine Filmthemen

Das Grundthema meiner Filme sind die Folgen des zweiten Weltkriegs in den ehemaligen deutschen Ostgebieten; die Flucht und Vertreibung, Entwurzelung, „Krieg der Erinnerungen“ und „German Angst“ .
Ich drehe, über die sprachliche und mentale Grenzen hinweg, klassische Dokumentarfilme über die Auswirkung des Krieges auf Einzelschicksale der Polen den Deutschen und das Land. Dabei thematisieren die Filme unbequeme Themen.
Sie gelten als glaubwürdig, das bestättigen die Kritiken und mehrere internationale Preise.
Sie werden als Sonderveranstaltungen in Museen, Universitäten, Programmkinos und Filmfestivals in den beiden Länder, gezeigt.

Erzählte Reisen durch „Wiedergewonnene“ Gebiete in Polen.
In seinen dokumentarischen Filmen versucht Michael Majerski den Zeitgeist und die heutige Situation in den ehemals deutschen Gebieten filmisch zu reflektieren.
Den Augenvermerk legt er vor allem auf die bleibende Folgen der Vertreibung und Umsiedlung bei den Menschen die das Land Heute bewohnen oder bewohnt haben.
Das Thema ist dort bis Heute keineswegs aufgearbeitet.
Um die Problematik sichtbar zu machen, führt er vor der Kamera Gespräche, die er dann zum einen fiktiven Gespräch, zwischen den neuen und alten Bewohner, über die Grenzen und Sprachen, mit filmischen Mitteln zusammenbaut.
In den ersten Filmen haben die Zeitzeugen oft zum ersten Mal ihre Geschichten erzählt die sie seit dem Krieg verschwiegen haben. In den neueren werden Gedanken über die Kriegsfolgen und Entwicklung in den jetzt polnischen Regionen direkt miteinander konfrontiert. Dadurch ergibt sich ein spannungsreicher Panorama der Nachkriegsgeschichte : Verlust der Heimat und der Identität, fern von den sentimentalen Fernsehreportagen aus Ostpreußen, Pommern oder Schlesien.
Die Filme sind eine künstlerische Antwort auf nicht immer einfache Fragen zur Nachkriegsgeschichte – aber auch zur Zukunft der Regionen östlich der Oder, bei offenen Grenzen.
Es geht im Allgemeinen darum, eine Diskussion zu Themen über die Aktualität der Folgen des Weltkriegs auf Regionen wo die Bevölkerung ausgetauscht ist, anzuregen. Einen Dialog der Ängste.
Denn: die meisten Menschen dort leisten bis heute erbitterten Widerstand, sich mit den Themen zu beschäftigen, vielleicht um nicht zu nah an das Leid und die Verluste in ihren eigenen Familien zu kommen. Schnell soll alles vergessen werden. Vielleicht wäre die Zeit gekommen, endlich die Erzählweise über diese Gebiete zu verändern.
Seine Filme plädieren die polnische Westgebiete nicht mehr durch das Prisma der nationalen Rivalitäten, sondern als neue Kulturräume zu sehen, wo sich viele Schicksale und Geschichten kreuzen.